Wir sind der Ast

In SWR2 Aula spricht Andreas Weber kluge, philosophische und poetische Worte. Ausgehend vom letzten IPCC-Bericht und der damit verbundenen Forderung tausender Wissenschaftler*innen nach einem radikal neuen Naturverständnis stellt Weber die Frage: wie kann, ja muss unser Blick auf die Natur aussehen, wenn wir auf unserer Welt überleben wollen? Im Fokus steht dabei die Aufhebung der vermeintlichen Trennung zwischen Mensch und Natur. „Was aber, wenn der verdorrende Kirschbaum letztlich nichts anderes ist als wir selbst?“, fragt er und bringt es damit auf den Punkt: Wir zerstören uns selbst, wenn wir den Bund zwischen uns und unserer Umwelt weiterhin ignorieren, nicht anerkennen noch zu schätzen wissen.