Gehweg versalzen – dieser Umwelttipp wirkt Wunder!

Es ist etwas seltsam einen Beitrag zu schreiben über Glätte, Kälte und Eis, während es draußen 10 Grad hat, am 23 Dezember. Aber vielleicht sinken die Temperaturen – und dann heißt es wieder Streusalz-Alarm. Denn zu viel Salz auf den Straßen ist ungefähr so gut wie zu viel Salz in der Suppe, nur schädlicher. Hier ein paar Argumente (geklaut vom NABU):

  • Das Salz, das mit dem Schmelzwasser versickert, schädigt Wurzeln von Bäumen und Sträuchern, stört deren Nährstoffhaushalt und macht sie anfälliger für Krankheiten. Auch wenn es im Frühjahr und Sommer nass genug ist, vertrocknen die Pflanzen in der Folge.
  • Über die Kanalisation gelangt das Salzwasser in Bäche und Flüsse und schwächt dort Süßwasserfische und Kleintiere.
  • Bei Haustieren kann das Salz am Boden zu wunden Pfoten führen.
  • An Brücken und Fahrwegen kommt es zu Korrosion.

Alternativen sind Sand, Split, Asche oder Kies. Die lassen den Schnee zwar nicht schmelzen, geben aber Grip. Im Handel gibt es Streugut, das mit dem Umweltzeichen „Der Blaue Engel – weil salzfrei“ versehen ist. Wer fleißig und sparsam ist, kann es sogar nach dem Einsatz wieder aufkehren und mehrmals verwenden.