Nachhaltige Stadtführung im Stuttgarter Westen

Sieben engagierte Menschen der n*gruppe Marbach haben sich am frühen Freitagabend auf den Weg in den Stuttgarter Westen gemacht. Empfangen wurden wir an der Haltestelle Schwabstrasse von Lena vom Team der Jugendinitiative als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg. Schon während dem Spaziergang zur ersten Station kamen wir zum Thema Elektronik ins Gespräch. Wir tauschten uns dabei unter anderem über die Verbauung von seltenen Erden und die geringe Besitzdauer bei Smartphones, nachhaltige Mobilfunkanbieter und Alternativen bei Mailanbietern aus. Als erste Station erreichten wir das Projekt Teilbar e.V. Dort werden Werkzeuge, Dinge für den Haushalt, für die Freizeit und für Kinder geteilt. Die Idee, die hinter dem Projekt steckt, ist, dass wenn sich Menschen Gegenstände teilen, weniger Ressourcen verbraucht werden und man sich mit einem Pool an nützlichen Dingen selbst versorgen kann. Kurz vor unserer zweiten Station (The hungry palmtree, der für ausgewählte Labels und Hersteller, die Wert auf fair produzierte, cruelty-free Ware legen, steht) tauschten wir uns zum Thema Nachhaltigkeit und Textilien aus. Ein sehr weites Feld, dass Lena mit ökologischen und sozialen Aspekten einzugrenzen versucht hat. Da Siegel nur Anhaltspunkte geben können, hat uns Lena die App Siegelklarheit ans Herz gelegt. Bei unserer letzten Station, dem Foodsharing-Café Raupe Immersatt, haben wir das Thema Ernährung näher betrachtet und bei einem gemeinsamen Erfrischungsgetränk den Abend am Hölderlinplatz ausklingen lassen. Ganz herzlichen Dank an Lena für die nachhaltigen Einblicke in den Stuttgarter Westen.  

Text: Mathias Bastin

Bücherbrief Januar

Einmal im Monat stellen wir hier die aktuellen Neuerwerbungen der Stadtbücherei Marbach vor, die sich rund um das Thema Nachhaltigkeit drehen – ob Müllvermeidung, Gartenarbeit, DIY oder soziale Themen. Wir freuen uns über zahlreiche Leserinnen und Leser.

  • Gogerly, Liz: Alles auf Grün! Wie du der Umwelt helfen kannst. – 2019
  • Ruge, Klaus und Audrey Hagemann: Die Taube mit dem Rucksack. Eine Geschichte zum Vogel des Jahres . – 2019
  • French, Jess: So viel Müll! Wie du die Umwelt schützen kannst. – 2019
  • Neubauer, Luisa-Marie: Vom Ende der Klimakrise. Eine Geschichte unserer Zukunft. – 2019 (Onleihe)

Jederzeit ausleihenswert: Der Film Tomorrow, eine Dokumentation über lokale Initiativen für eine klimagerechte Zukunft und – der Energiekostenmonitor, mit dem man Stromfresser im Haushalt entlarven kann.

Hier kommt Ihr direkt zum Stadtbücherei-Katalog, um die Bücher auszuleihen.

Unser Gartenjahr

Wie dieses Gartenjahr anfing? An meinem Küchentisch. Mit Wein. Wir saßen gemütlich, draußen war es noch winterlich dunkel und Marco sagte: „Die Herausforderung ist, dass jetzt in kurzer Zeit ganz viel auf einmal passieren muss! Im März muss alles fertig sein, damit die Leute mitmachen können.“ Ob das klappen und ob unser Konzept „Jeder darf ernten“ aufgehen würde, wussten wir nicht, aber voller Aufregung und Erwartung erhoben wir das Glas auf den Garten – und es sollte nicht der einzige Toast des Jahres bleiben.

In der Planungsphase haben wir uns den Kopf darüber zerbrochen, wie wir die Beete wohl anlegen und einteilen sollten. Genügt eine einfache Planke zwischen den Parzellen? Oder eine hübsche Steinbegrenzung? Wir wählten eine Beeteinfassung aus Dielen, die Marco und Thibault an einem wunderschönen Frühlingstag zusammenzimmerten bis die Akkuschrauber leer waren und die an einem gemeinsamen Aktionstag Anfang März eingesetzt und mit Erde befüllt wurden. Dass diese „Hochbeete“, wie sie von Passanten gerne genannt werden, eine gute Wahl waren, zeigten uns die Rückmeldungen. Man wusste: „Jetzt geht es los“. Im unteren Teil des umgepflügten Stücks entschieden wir uns für freiere und schwungvollere Formen. Die Beete sind dort mit Steinen abgegrenzt. So ist für jeden etwas dabei.

Im Frühjahr zeigte uns Stefan Betzler, wie man Bäume schneidet. Die Apfelbäume auf dem Grundstück sind alt und nur noch halb lebendig, aber gerade deshalb für viele Tiere wertvoll. Wir sind nicht auf Ertrag aus, sondern hoffen nur, dass die Bäume noch lange stehen können. Stefan Betzler hat einen wertvollen Teil dazu beigetragen, wir danken ihm ganz herzlich.

Im März dann haben wir ein wichtiges Vorhaben umgesetzt und eine Wildblumenwiese angelegt. Mit geeinten Kräften haben wir Substrat geschaufelt und die Samen ausgebracht. Das Ergebnis konnten wir bis in den Herbst hinein bestaunen. Außerdem wissen wir, dass Dank der gemeinsamen Aktion sich nun auch einige auf dem privaten Grundstück zuhause getraut und Wildblumenecken angelegt haben. Dieser Abguck- und Lern-Effekt ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Mitmach-Gartens.

Das sieht man auch auf einem weiteren schönen Element im Garten: unserer Lernbank. Dank der Förderung des Lions-Clubs Bottwartal – natürlich in Form eines RIESEN-Schecks – konnten wir eine wunderbare Massivholzbank im Garten installieren. Sie ist mit einer Lerngrafik über Wildbienen versehen und gewährt wenn man darauf sitzt einen wunderbaren Blick über den Garten.

Zum Garten-Eröffnungstag Mitte März konnten wir einen Teil unseres Aufgeregt-Seins fallen lassen: Alles war vorbereitet, die Beete standen, die Wege waren angelegt – die Saison konnte beginnen! Und wir ließen uns nicht lange aufhalten, schon wurden die ersten Kartoffeln gesteckt, Möhrensamen ausgebracht und Spinat gepflanzt. Unsere Idee ist stets, dass nicht nur für uns, sondern auch für die Natur was rausspringt (denn letzten Endes sind wir ein Teil von ihr). Überlässt man Marco einen Garten, dann dauert es sowieso nicht lange und eh man sich versieht, steht eine Steinpyramide. Auch diese haben wir mit ganz vielen Helfern erbaut – natürlich so, dass der letzte Stein „plop“ macht. Die Pyramide macht den Garten strukturreicher. Die Devise ist: je mehr verschiedene Lebensräume, desto besser. „Wäre ich eine Eidechse, ich würde in unserer Pyramide wohnen“, Zitat Marco.

Im Mai, wenn die Pflänzchen vorgezogen und meist zahlreich übrig sind, bietet es sich an, eine Pflanzentauschbörse zu machen. Gesagt, getan! Die gemeinsame Aktion mit dem BUND Bezirksverband Marbach-Bottwartal hat für Austausch gesorgt, hat Spaß und Sinn gemacht und alle übrigen Pflanzen konnten wir im Garten unterbringen.

Inzwischen füllte sich Beet um Beet, es gab Klassenausflüge und Kindergeburtstage im Garten, es standen über Nacht Wasserkanister oder Hochbeete dort. Wir bekamen Besuch vom städtischen Ausschuss für Umwelt und Technik mitsamt viel Lob und ein bisschen Tadel, aber auch der Erlaubnis, eine Hütte zu errichten. Hohen politischen Besuch gab es auch am Nachhaltigkeitstag im Juni. Der Mitmach-Garten war auf dem Marbacher Burgplatz neben vielen verschiedenen Umweltschutz-Akteuren vertreten, Anke Theilacker bot freundlicherweise eine Wildkräuterführung an und im Anschluss gab Marco eine persönliche Gartenführung für Herrn Minister Untersteller. Diesmal kein Tadel, nur Lob.

Das erste Gartenhalbjahr war vergangen, alles spross und blühte, keimte und summte. Leider in erster Linie auf der unteren Hälfte des Grundstücks – oben herrscht wahrscheinlich seit Jahrzehnten Major Fettwiese. Mit Gras, Gras und noch mehr Gras. Es wird lange dauern, bis die Wiese abgemagert ist und sich biologische Vielfalt einstellt. Wir haben damit angefangen, die Wiese zweimal gemäht (danke an Wolfgang!) und das Schnittgut abgetragen. Die Nährstoffe können wir in unseren Beeten gut gebrauchen. Wenn mich also jemand fragt: Was war dein Highlight in diesem Jahr?, werde ich getrost antworten: Mulchwürste drehen!

Und wie war die Ernte? Wir sind mehr als zufrieden! Dafür, dass es keinerlei Kontrolle gibt und der Garten auf dem Prinzip „Geben und Nehmen“ beruht, sind wir über die Ernte erstaunt. Zwischenzeitlich dachten wir, ein Gespenst geht um, das alles mitnimmt. Aber das hat sich wieder gelegt. Außerdem wissen wir nicht, wie viele Leute täglich am Garten vorbeispazieren und sich bedienen. Wir jedenfalls haben Spinat, Rucola, Kürbisse, Bohnen, Mangold, Kartoffeln, Radieschen, Kohlrabi, Möhren, Pastinaken und Zucchini verdrückt. Und wir hoffen sehr, dass es weiterhin rücksichtsvoll und freigebig zugeht. Dass, wer anpflanzt, das Gesäte kennzeichnet und auch im Nachhinein ein Auge darauf wirft. Dass die, die den Wert unserer Lebensmittel und des Gärtnerns verstehen, stärker sind als die, die es nicht tun.

Momentan ist der Garten im Winterschlaf. Natürlich kann man auch im Winter gärtnern, aber den Garten ganzjährig in Schwung zu halten, das ist next level. Für das kommende Jahr fokussiert sich unsere Planung in erster Linie auf die Hütte, Tomaten-Überdachung und eventuell einige natürliche Zaunelemente. Ein Rückschau- und Vorblick-Treffen soll es im Januar geben, es melde sich bitte, wer daran teilnehmen möchte. Oder lasst in den Kommentaren eure Ideen und Verbesserungsvorschläge, dann nehmen wir sie mit zum Treffen.

Es sei an dieser Stelle noch einmal allen passiven und aktiven Unterstützern gedankt. Ihr ermöglicht den Garten! Ohne Rückhalt von den Marbachern kann auch das Steuerungsteam nicht aktiv sein und bleiben. Danke an das zuverlässigste Gieß-Team der Welt (Loredan & Co.), an Nathalie und Andreas für die Pflanzen-Lieferungen, an Thibault für die kurzen Abstecher in den Garten zwischen Freiburg und Berlin, an Winnie für die guten Ideen und das Organisationstalent, an Andrea für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Stadt, an Markus und Familie, an Eugen und Familie, an Tobias, Felix, an Christiane, an Paolo und Kerstin und an Christel dafür, dass du immer Peter vorbeischickst. Sebastian ewige Dankbarkeit für das „Blaue Hochbeet“ und alles, was daraus entstanden ist. Dank natürlich auch an Ella, die alles strengstens bewacht.

Was war wohl das Schwerste in diesem Gartenjahr? Morgen für morgen von einem Radiowecker geweckt zu werden, der sagt, dass wir es nicht schaffen, weniger zu verbrauchen. Der sagt, dass der CO2-Ausstoß konstant (viel zu hoch) bleibt und dass der Mensch an seinem Verhalten festhält, einem Verhalten, das ihn sehr wahrscheinlich um das Wichtigste bringen wird, das er hat: Frieden, Wohlstand, Gesundheit, Entscheidungsfreiheit. Bei den Nachrichten über die ein ums andere Mal gescheiterten Klimaverhandlungen, Nachrichten über das fahrlässige Nichtstun der Politik in die Gummistiefel zu schlüpfen, sich eine Mütze aufzusetzen und dem allem zu trotzen. Trotzdem ein Pflänzchen in die Erde zu drücken, ein kleines, wirkungsloses Pflänzchen vielleicht. Trotzdem in die Sommerhitze hinaus. Trotzdem: Auf den Garten!

(Foto: Michael Raubold)

Bücherbrief November

Einmal im Monat stellen wir hier die aktuellen Neuerwerbungen der Stadtbücherei Marbach vor, die sich rund um das Thema Nachhaltigkeit drehen – ob Müllvermeidung, Gartenarbeit, DIY oder soziale Themen. Wir freuen uns über zahlreiche Leserinnen und Leser.

  • Borges, Marco: Greenprint. Pflanzliche Ernährung / Gesunder Körper / Bessere Welt. – 2019 (Onleihe)
  • Dymek, Marta: Zufällig vegan. 100 Rezepte für die regionale Gemüseküche – nicht nur für Veganer. – 2019 (Onleihe)
  • Hess, Thomas: Die kleine Reparatur. 111 Anleitungen für Zuhause. – 2019 (Onleihe)
  • Collier, Paul und Thorsten Schmidt: Sozialer Kapitalismus! Mein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft. – 2018
  • Billig, Michael: Die schmutzigen Deals der deutschen Müll-Mafia. – 2019 (Onleihe)
  • How to make… praktisch alles. – 2019 (Onleihe)
  • Bechloch, Anita: Easy glow. Naturkosmetik selber machen mit nur 3 Zutaten. – 2019
  • Salgado, Sebastiaõ: Mein Land, unsere Erde. – 2019
  • Schott, Hanna und Volker Konrad: Klimahelden. Von Goldsammlerinnen und Meeresputzern. – 2019
  • Baur, Manfred: Was ist was – Klima. Eiszeiten und Klimawandel. – 2019

Jederzeit ausleihenswert: Der Film Tomorrow, eine Dokumentation über lokale Initiativen für eine klimagerechte Zukunft und – der Energiekostenmonitor, mit dem man Stromfresser im Haushalt entlarven kann.

Hier kommt Ihr direkt zum Stadtbücherei-Katalog, um die Bücher auszuleihen.

Fermentieren geht über Studieren

„Heute hab‘ ich fermentiert“ – diesen Satz habe ich in meinem bisherigen Leben noch nicht sagen können – und die restlichen 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fermentierkurses wohl auch nicht. Nun werden wir ihn bestimmt immer häufiger sagen. Denn fermentieren macht Spaß, ist einfach und macht Gemüse mit ganz geringem Energieaufwand haltbar. Was genau da in den zubereiteten Gläsern passiert, konnte uns Kursleiter Ralph Eisenschmid wunderbar anschaulich erklären. Es geht darum, die Milchsäurebakterien, die natürlicherweise in der Umwelt und auf (vor allem) Biogemüse vorkommen in eine Umgebung zu versetzen, in der sie zu „schaffen“ beginnen, sodass eine Milchsäuregärung in Gang kommt. Die bringt einen leckeren, inzwischen aber kaum mehr bekannten Geschmack mit sich. Vitamine und Knackigkeit des Gemüses nehmen dabei so gut wie keinen Schaden und hübsch anzusehen sind die Mixed Pickles auch noch. Wir haben geschnippelt, uns ausgetauscht, leckere Kostproben genommen und gestaunt, wie einfach die Welt manchmal sein kann. Und wir haben unseren Beitrag im Rahmen der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“ geleistet: Ein paar Leute mehr wissen nun, was man mit restlichem Gemüse alles anstellen kann, ohne es im Müll landen zu lassen.

Hier der Beitrag und Bilder der MZ.

Einfach selbstgemacht

Hier die Rezepte zu unserer Plastikfrei-Präsentation:

Bad-Reiniger
150 ml Essig, 50 ml Spüli und 5 EL Zitronensäure mischen – und fertig.

Deo-Roller
1 TL Speisestärke in 60 ml Wasser erhitzen und abkühlen lassen. 1 TL Natron und 5-10 Tropfen ätherisches Öl zugeben und mischen. In einen leeren Deoroller füllen – und fertig.

Scheuermilch
100 g Speisestärke, 1 TL Natron und 20 g Zitronensäure mischen – und fertig.

WC Tabs
150 g Natron, 50 g Zitronensäure, etwas ätherisches Öl. Alles ganz leicht befeuchten, wie nasser Sand. Masse in kleine Formen pressen, trocknen lassen und in WC-Tab-Halterung geben.

Trockenshampoo
1 Teil Speisestärke, 1 Teil Backkakao mischen und auf den Haaransatz auftragen. Etwas ausstreichen – und fertig (nur für braunes Haar geeignet).

Puderzucker
Normalen Zucker im Standmixer (o.ä.) durchmixen – und fertig.

Vanillezucker
Ganze Vanilleschote in ein Glas mit normalem Zucker geben – und fertig.


Kleider | Tausch | Party

Diese drei Dinge gab es am Wochenende im Jugendhaus planet x. Die Idee der Kleidertauschpartys ist, dass man nicht mehr benötigte, aber noch gute Kleidungsstücke mitbringt, abgibt, und sich kostenlos andere schöne Stücke mitnimmt. Man darf sich also nie zu früh freuen. Während man gerade stolz für etwas Platz im Kleiderschrank gesorgt hat, schleppt man schon eine Tasche voll neuer Klamotten nachhause. Wobei, das stimmt nicht ganz. Neu sind die Klamotten nämlich gar nicht und das ist der Witz an der Party. Es ist ein Reihumgeben gebrauchter Kleidung, das verdeutlicht, wieviel Ungenutztes wir in unseren Kellern und Kommoden haben und wie viel weniger wir eigentlich neu produzieren müssten, wenn wir nur für Autausch und Weiternutzung sorgten. Die Kleidertauschparty ist ein kleiner Beitrag dazu, der zudem Spaß macht. Und Kaffee gab’s auch!

n*gruppe zu Gast beim 2. Stadtjugendforum Marbach am 24. Oktober 2019

Die Stadt Marbach hatte über 250 Klassen- und Schulsprecher aller weiterführenden Schulen Marbachs eingeladen. Es gab 19 Themen, angefangen vom nächsten Schulball über Fremdenfeindlichkeit bis hin zur Nachhaltigkeit.

Am Vormittag bearbeiteten die Jugendlichen ihre Themen alleine in Gruppen. Nach der Mittagspause waren auch Erwachsene eingeladen, um ggf. zu unterstützen und mitzuarbeiten. Wir – als Vertreter der n*gruppe – setzten uns natürlich mit der Gruppe für Nachhaltigkeit zusammen. Die Jugendlichen hatten bereits eine erhebliche Liste mit Ideen und Verbesserungsvorschlägen ausgearbeitet. Wir stellten die n*gruppe vor und berichteten von einigen Projekten, die auch für die Schüler Marbachs interessant sind. So war „Refill“ bisher den meisten unbekannt. Bei unserem Papier-Recyclingvorhaben „Papierpilz“ ist eine Zusammenarbeit mit den Schulen für beide Seiten denkbar.

Ab 15 Uhr wurden die Ergebnisse aller Themen dem Gemeinderat und anderen Entscheidern präsentiert. Das Engagement und die Veränderungsbereitschaft der Jugendlichen haben uns begeistert. Wir hoffen auf einen guten Kontakt und auf eine gute, gegenseitige Unterstützung!

Jetzt mit Link zum Video!

Landfrauen-Kalender

„Mit den Landfrauen durch das Jahr 2020“ – das ist der Titel des neuen Kalenders des hiesigen Landfrauenverbands und ein Vorhaben, das wir als n*gruppe nur empfehlen können. Im Jahresverlauf nämlich erwarten uns leckere regionale und saisonale Rezepte und Tipps. Außerdem haben die Landfrauen bewusst auf eine Plastikverpackung verzichtet.

Der Kalender ist in Marbach über die Ortsvorsitzende Lieselotte Lengning, Telefon 07144-818303, erhältlich.