Bücherbrief März

Einmal im Monat stellen wir hier die aktuellen Neuerwerbungen der Stadtbücherei Marbach vor, die sich rund um das Thema Nachhaltigkeit drehen – ob Müllvermeidung, Gartenarbeit, DIY oder soziale Themen. Wir freuen uns über zahlreiche Leserinnen und Leser.

  • Gates, Bill u. a.: Wie wir die Klimakatastrophe verhindern, welche Lösungen es gibt und welche Fortschritte nötig sind. – 2021
  • Thunberg, Greta: Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima. – 2020 (Onleihe)
  • Ivic, Paul u. a.: Restlos glücklich. Klimafreundlich, nachhaltig, vegetarisch & vegan. – 2021
  • Schickling, Katarina: Der Konsum-Kompass. Was Sie wirklich über Plastikverpackungen, Neuseelandäpfel & Co. wissen müssen. – 2020
  • Geier, Monika: Voll fiese Flora. – 2021 (Onleihe)
  • Teufner, Elisabeth: Natürliche Kosmetik. Einfach – biologisch – regional. – 2021 (Onleihe)
  • Wünsche, Petra: Einfach nachhaltig nähen – Kleidung, Nützliches und Schönes. – 2020 (Onleihe)
  • Oftring, Bärbel: Wildbienenfreundlich gärtnern für Balkon, Terrasse und kleine Gärten. – 2020 (Onleihe)
  • Chomsky, Noam: Rebellion oder Untergang. Ein Aufruf zu globalem Ungehorsam zur Rettung unserer Zivilisation. – 2021 (Hörbuch, Onleihe)
  • Göpel, Maja: Unsere Welt neu denken. Eine Einladung. – 2020 (Hörbuch, Onleihe)
  • Gutjahr, Axel: Große Ernte aus kleinen Gärten. Selbstversorgung aus dem Hausgarten. – 2021 (Onleihe)

Jederzeit ausleihenswert: Der Film Tomorrow, eine Dokumentation über lokale Initiativen für eine klimagerechte Zukunft und – der Energiekostenmonitor, mit dem man Stromfresser im Haushalt entlarven kann.

Hier kommt ihr direkt zum Stadtbücherei-Katalog, um die Bücher auszuleihen.

Offenes Treffen der n*gruppe

Wann? 07.04.2021, 19-20:30 Uhr
Wo? Online

Die Marbacher n*gruppe kommt in ihrem April-Treffen zusammen, um ganz praktisch über Themen wie Ressourcenschonung, Müllvermeidung und Naturschutz zu sprechen und Ideen lokal vor Ort in die Tat umzusetzen.

Wir freuen uns sehr, wenn du Dich einbringen möchtest – bitte erfrage den Link über info@n-gruppe.org, sodass wir besser planen können. Vielen Dank!

Naschen auf dem Spaziergang – Scharbockskraut

Auf nährstoffreichen Böden im lichten Wald oder auf Wiesen findet man gerade herzförmige glänzende Blätter einer niedrig wachsenden Pflanze, die manchmal ganze Teppiche bildet. Bald wird sie auch anfangen zu blühen mit gelben glänzenden Sternen. Die Stängel von Blüte und Blätter sind hohl. Dabei handelt es sich um das Scharbockskraut.

Die jungen Blätter schmecken aromatisch, säuerlichscharf und sind eine Vitamin C Powerladung. Man kann sie wirklich gut naschen, wenn man sich bei der Bestimmung der Pflanze sicher war. Köstlich.

Wovon man abraten muss, ist, sie in größeren Mengen zu verzehren, und wenn sie blüht oder gar verblüht ist, dann ist ebenfalls Ende, denn sie hat als Hahnenfußgewächs einen für uns Menschen unverträglichen Protoanemoningehalt.

Der Name Scharbockskraut hängt wohl mit dem Vitamin C Gehalt zusammen: die oft an Skorbut (veränderter Name für Scharbock) leidenden Seefahrer früherer Zeiten wussten zwar wissenschaftlich noch nicht, dass die Krankheit mit Vitamin C Mangel zusammenhängt, aber sie hatten Hilfe erkannt beim Verzehr der Blätter oder auch der Brutknöllchen, die sich in den Blattachsen bilden, so dass die Pflanze den Namen Skorbutkraut bzw. Scharbockskraut bekam.

Von den nichtblühenden Pflanzen kann man die Blätter naschen.

Und das hier haben wir vor einem Jahr zum Naschen angeboten.

Ganz wichtig: Esst nur, was ihr sicher bestimmen könnt! Die Bestimmungsapps Flora incognita und Plantnet können dabei helfen – die Verantwortung liegt bei euch.

Bücherbrief Februar

Einmal im Monat stellen wir hier die aktuellen Neuerwerbungen der Stadtbücherei Marbach vor, die sich rund um das Thema Nachhaltigkeit drehen – ob Müllvermeidung, Gartenarbeit, DIY oder soziale Themen. Wir freuen uns über zahlreiche Leserinnen und Leser.

  • Oftring, Bärbel: Jede Blüte zählt! Wie jeder auf seinem Balkon und im Garten zum „Netzwerk der Natur“ beitragen kann. – 2021 (Onleihe)
  • Gates, Bill u. a.: Wie wir die Klimakatastrophe verhindern, welche Lösungen es gibt und welche Fortschritte nötig sind. – 2021
  • Chomsky, Noam: Rebellion oder Untergang! Ein Aufruf zu globalem Ungehorsam zur Rettung unserer Zivilisation. – 2021 (Onleihe)
  • Aufderheide, Ulrike: Der sanfte Schnitt. Schonend schneiden im Naturgarten. Obstbäume, Rosen, Wildgehölze und mehr. – 2020 (Onleihe)
  • Aufderheide, Ulrike: Rasen und Wiesen im naturnahen Garten. Neuanlage – Pflege – Gestaltungsideen. – 2020 (Onleihe)
  • Eigner, Christian: Grüner leben nebenbei. Was jeder für Klima und Umwelt tun kann. – 2020 (Onleihe)
  • Faßmann, Natalie: Auf gute Nachbarschaft. Mischkultur im Garten. Gemüse – Kräuter – Zierpflanzen. – 2020 (Onleihe)
  • Kleinod, Brigitte: Schön wild! Attraktive Beete mit heimischen Wildstauden im Garten – 22 Gestaltungsideen für jeden Standort. – 2020 (Onleihe)
  • Roesberger, Ralf: Selbstversorgung. Was wirklich im eigenen Garten möglich ist. – 2021 (Onleihe)
  • Sokol, Andrea: Das Alles-verwenden-Kochbuch. Meine pflanzenbasierte Zero-Waste-Küche. – 2020 (Onleihe)
  • Steffens, Dirk: Über Leben. Zukunftsfrage Artensterben: Wie wir die Ökokrise überwinden. – 2020 (Onleihe)
  • Lepple, Annette: Garten ohne Gießen mit 44 trockenheitstoleranten Pflanzen clever gärtnern. – 2021
  • Mein Sach- und Mach-Wald-Buch. – 2020
  • Bregman, Ruger u. a. : Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit. – 2020
  • Feistel, Felix: Die Öko-Katastrophe. Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen. – 2019 (Onleihe)
  • Collignon, Philippe: Mehrjähriges Gemüse. Einmal pflanzen, dauernd ernten. – 2021
  • Eigner, Christian: Grüner leben nebenbei. Was jeder für Klima und Umwelt tun kann. – 2020
  • Hopfenmüller, Sebastian: Bienen retten. Wildbienenfreundliche Projekte für Balkon, Terrasse und Garten. – 2021 (Onleihe)
  • Jérigné, Séverine: Natur pur – Putzmittel selber machen für Haushalt, Wäsche, Küche, Bad und Garten. – 2020 (Onleihe)
  • Seiser, Katharina: Immer wieder vegan. Das Beste der traditionellen pflanzlichen Küche aus aller Welt. – 2020 (Onleihe)
  • Plöger, Sven: Zieht euch warm an, es wird heiß! Den Klimawandel verstehen und aus der Krise für die Welt von morgen lernen. – 2020 (Hörbuch)
  • Martens, Jens u. a.: Agenda 2030: Wo steht die Welt? 5 Jahre SDGs – eine Zwischenbilanz. – 2020

Jederzeit ausleihenswert: Der Film Tomorrow, eine Dokumentation über lokale Initiativen für eine klimagerechte Zukunft und – der Energiekostenmonitor, mit dem man Stromfresser im Haushalt entlarven kann.

Hier kommt Ihr direkt zum Stadtbücherei-Katalog, um die Bücher auszuleihen.

Naschen auf dem Spaziergang – Gartenschaumkraut

Auf den bisher noch nackten Böden im Garten oder im Weinberg findet man jetzt leicht behaarte dunkelgrüne handtellergroße Blattrosetten. Manchmal sind sie noch violett angehaucht, als sie sich vor der Kälte geschützt haben. Sie haben feine Blattstiele mit ca. vier rundlichen Blattpaaren und einem größeren Endblatt. Die Blütenstiele mit klitzekleinen vierblättrigen weißen Blüten sind momentan noch recht niedrig.

Wenn die Blütenstängel einmal höher sind (15-25 cm) und die Blüten Samen gebildet haben, dann genügt es, einmal an eine Pflanze hinzukommen und sie verteilt ihre Nachkommen mit Druck in der ganzen Umgebung, weshalb sie im Volksmund auch Springkraut genannt wird (und von vielen Gartenbauern gehasst wird) – obwohl sie ein ganz wunderbarer essbarer Kreuzblütler ist, die zu den Schaumkräutern und nicht zu den Springkräutern gehört.

Versucht man ein Blättchen oder eine Blüte, schmeckt man gleich die Verwandtschaft zur Kresse. Man kann mit einem scharfen Messer gut die Rosette am Boden abnehmen und entweder gleich auf dem Spaziergang die Blätter nach und nach naschen, oder man nimmt einige Rosetten mit nach Hause, wäscht sie, schneidet sie fein und kann bestens Salate, Quark, Frischkäse oder anderes damit bereichern.

Das Gartenschaumkraut hat Senfölglykoside, reichlich Vitamin C und Bitterstoffe, es wirkt dadurch gut verdauungsanregend. Deshalb sollte man sich mit einigen Rosetten begnügen, die aber würzig, ausgiebig und schmackhaft sind.

Ganz wichtig: Esst nur, was ihr sicher bestimmen könnt! Die Bestimmungsapps Flora incognita und Plantnet können dabei helfen – die Verantwortung liegt bei euch.

Naschen auf dem Spaziergang – Kornelkirsche

In vielen Hecken mit heimischen Sträuchern sieht man jetzt feine gelbe leicht duftende Blütendolden in den nackten glatten Zweigen. Schaut man eine einzelne Blüte aus der Nähe an, so erkennt man die kunstvoll geordnete Abwechslung von in der Regel jeweils 4 Kron- und Staubblättern. Es sind die Blüten der Kornelkirsche, die einige Wochen lang den Hummeln und Bienen auf ihren Vorfrühlingsflügen Nahrung bieten.

Für Naschende auf dem Spaziergang ist es nicht schlecht, sich genau diese gelb blühenden Stellen zu merken.

Denn Ende August, wenn die ersten Beeren reif sind, sieht man sie kaum noch im Blattwerk des Gelben Hartriegel, des Cornus mas, wie die Kornelkirsche (die eben keine Kirsche ist) botanisch heißt. Erst wenn die dann dunkelroten Beeren im Oktober überreif und zermatscht auf den Gehwegen liegen, sieht man sie wieder, aber da ist es zu spät zu naschen und zu ernten.

Ende August wird in dieser Rubrik dann Näheres kommen zu dieser Vitamin-C-reichen Frucht mit dem etwas herben Geschmack.

Offenes Treffen der n*gruppe

Wann? 03.03.2021, 19-21 Uhr
Wo? Online

Die Marbacher n*gruppe trifft sich zu ihrem dritten offenen Treffen im neuen Jahr, um ganz praktisch über Themen wie Ressourcenschonung, Müllvermeidung und Naturschutz zu sprechen und Ideen lokal vor Ort in die Tat umzusetzen.

Wir freuen uns sehr, wenn du Dich einbringen möchtest – bitte erfrage den Link über info@n-gruppe.org, sodass wir besser planen können. Vielen Dank!

Bücherbrief Januar

Einmal im Monat stellen wir hier die aktuellen Neuerwerbungen der Stadtbücherei Marbach vor, die sich rund um das Thema Nachhaltigkeit drehen – ob Müllvermeidung, Gartenarbeit, DIY oder soziale Themen. Wir freuen uns über zahlreiche Leserinnen und Leser.

  • Eigner, Christian: Grüner leben nebenbei. Was jeder für Klima und Umwelt tun kann. – 2020 (Onleihe)
  • Hopfenmüller, Sebastian: Bienen retten. Wildbienenfreundliche Projekte für Balkon, Terrasse und Garten. – 2021 (Onleihe)
  • Jérigné, Séverine: Natur pur – Putzmittel selber machen für Haushalt, Wäsche, Küche, Bad und Garten. Mit Rezepten für Reinigungsmittel, Wasch- und Spülmittel, Entkalker und Polituren. – 2020 (Onleihe)
  • Seiser, Katharina: Immer wieder vegan. Das Beste der traditionellen pflanzlichen Küche aus aller Welt. – 2020 (Onleihe)
  • Tilessen, Carl: Konsum – Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen. – 2020 (Onleihe)
  • Tempel, Katrin: Bewährte Hausmittel neu entdecken. Die besten Tipps und Rezepte für Gesundheit, Küche, Garten und Haushalt. Natürlich und nachhaltig. – 2020 (Onleihe)

Jederzeit ausleihenswert: Der Film Tomorrow, eine Dokumentation über lokale Initiativen für eine klimagerechte Zukunft und – der Energiekostenmonitor, mit dem man Stromfresser im Haushalt entlarven kann.

Hier kommt Ihr direkt zum Stadtbücherei-Katalog, um die Bücher auszuleihen.

Offnes Treffen der n*gruppe

Wann? 03.02.2021, 19-21 Uhr
Wo? Online

Die Marbacher n*gruppe trifft sich zu ihrem zweiten offenen Treffen im neuen Jahr, um ganz praktisch über Themen wie Ressourcenschonung, Müllvermeidung und Naturschutz zu sprechen und Ideen lokal vor Ort in die Tat umzusetzen.

Wir freuen uns sehr, wenn du Dich einbringen möchtest – bitte gerne mit Rückmeldung an info@n-gruppe.org, dass wir besser planen können. Vielen Dank!

Link bitte über info@n-gruppe.org erfragen – Danke.
(siehe auch unter Reiter „Termine“)

Naschen auf dem Spaziergang – Schlehen

Richtig schmackhaft, weich und supergesund sind die dunkelblauen Beeren der Schlehe, die jetzt noch an den dornigen Hecken zu finden sind. Der heimische Strauch, ein Rosengewächs, der bis zu 3 Meter hoch werden kann, hat echte Dornen – das heißt, sie sind aus dem Holz der Pflanze und wachsen aus ihr heraus. Die kugelrunden Beeren mit ungefähr 1 cm Durchmesser haben einen Samen in der Mitte, der für uns Menschen nicht verträglich ist. Aber die Frucht hat es in sich mit Vitamin C, Gerbstoffen und besonders den Anthocyanen. Man kann sie einfach abpflücken und im Mund an den Gaumen drücken, bis man den Stein ausspucken kann.

Anthocyane sind Stoffe, die in dunkelblauen oder -roten Pflanzen zum Schutz gegen Kälte und UV-Licht gebildet werden. Sie gehören zu den kraftvollsten Antioxidantien der Natur und schützen menschliche Zellen vor Alterung und freien Radikalen (also Entartung). Gerbstoffe töten Bakterien ab und ziehen unsere Schleimhäute zusammen.

Bevor die Beeren nicht durchgefroren sind, haben sie so viel Gerbstoff, dass es einem alles zusammenzieht und sie nicht sehr genießbar sind. Oft wird deshalb der Rat gegeben, die Beeren, die vor dem Frost geerntet wurden, in die Tiefkühltruhe zu legen für ein paar Tage. Allerdings: dort können sie natürlich keine Anthocyane bilden und sind deshalb von ihren Wirkstoffen her sehr viel ärmer. Deshalb – zum Naschen und zum Sammeln ist gerade ein perfekter Zeitpunkt. Denn auch wer die Schlehen zu Saft, Likör, Mus oder Saft verarbeiten will, kann sie jetzt im reifen Stadium mit bloßen Händen anquetschen und verletzt dabei nicht den Samen.