Stimme für Steinkäuze

Traditionell verkündet der Naturschutzbund (NABU) einen Vogel des Jahres. Diesmal können wir die Wahl beeinflussen und abstimmen, welcher der beliebteste Vogel der Deutschen ist. „Beliebt, das ist uns im Nabu-Kreisverband Ludwigsburg zu wenig“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisverbandes (Marbacher Zeitung, 11.12.2020). Er ruft dazu auf, gemeinsam dem Steinkauz die Stimme für den Vogel des Jahres zu geben – einer bedrohte Vogelart, der aber zu helfen ist.

Buchsterne

Für unsere nostalgischen Buchsterne verwenden wir Seiten aus alten Büchern. Wir starten mit dem Heraustrennen der einzelnen Seiten – am besten mit einem Cutter. Aus den Buchseiten schneiden wir Stücke in einer Größe von 5 x 10 cm. Für einen Stern benötigen wir 8 Stücke. Diese falten wir längs über die Mitte. Dann falten wir von der offenen Seite her jeweils an den Enden ein Dreieck in Richtung des ersten Falzes. Dann wird dann noch einmal mittig gefaltet – dieses Mal über die lange Seite. Die acht gleichgroßen Papierstücke stecken wir an den offenen Seiten ineinander und schließen am Ende den Kreis. Mit einer Zacke stanzen wir ein Loch und fädeln eine schöne Schnur durch, damit wir die Buchsterne aufhängen können.

Danke! Dein Eichhörnchen

Um auf die Schäden von Feuerwerk hinzuweisen, haben wir einen Flyer erstellt, den wir aufgrund des Feuerwerksverkaufverbots zum Glück gar nicht zu verteilen brauchen. Auf Freude muss aber nicht verzichtet werden – Alternativen zum Feuerwerk gibt es hier.

Abschminkpads

Für das waschbare, nachhaltige Abschminkpad verwenden wir leicht saugfähige Stoffe – zum Beispiel Jersey, Sweat oder Webware. Die Plüschseite eignet sich perfekt, um Schminkpartikel aufzunehmen. Mit der anderen Seite werden Créme- oder Ölrückstände entfernt.

Wir starten mit dem Ausschneiden von kleinen Kreisen. Wir verwenden dabei für die Vorderseite Frottee und für die Unterseite Baumwollstoff. Rechts auf rechts legen. Mit einer geraden Naht nähen. Achtung: Nicht ganz zu Ende nähen! Am Saum mit Zickzack zurück nähen und fast ganz schließen. Die Arbeit wenden und das letzte Stück mit der Hand zunähen. Die Pads sind bei 40 °C in der Waschmaschine waschbar. In einem Wäschesäckchen kann man die selbstgenähten Pads super sammeln und waschen.

Bücherbrief November

Einmal im Monat stellen wir hier die aktuellen Neuerwerbungen der Stadtbücherei Marbach vor, die sich rund um das Thema Nachhaltigkeit drehen – ob Müllvermeidung, Gartenarbeit, DIY oder soziale Themen. Wir freuen uns über zahlreiche Leserinnen und Leser.

  • Davis, Jennifer u.a.: 100 Dinge, die du im Wald tun kannst. – 2020
  • Jansen, Bouwien u.a.: Tierisch. Zu Besuch bei Fuchs & Reh und anderen tierischen Nachbarn. – 2020
  • Stollenwerk, Thomas: Schwarzweißbuch. Milch – die Erfindung eines Naturprodukts zwischen Mythos und Wahrheit. – 2019
  • Kuchenbaur, Alexandra: Vegan. Warum vegane Ernährung uns und die Welt heilt. – 2015
  • Mein Sach- und Mach-Sommer-Buch. – 2018
  • Mein Sach-und-Mach-Herbst-Buch. – 2019
  • Mein Sach-und-Mach-Frühlings-Buch. – 2019
  • #Basteln for Future. Das Bastelbuch für Klimaschützer und Naturhelden. – 2020
  • Riffko, Ben: Grünes Öl. Thriller. – 2020 (Onleihe)
  • Vegan unterwegs. Das Handbuch für nachhaltiges Reisen. – 2020
  • Traxler, Hans: Die grünen Stiefel. – 2020
  • Arnold, Steffi u.a.: Unheimliche Umweltmonster… und wie man sie besiegt. – 2020
  • Wadas, René: Der Pflanzenarzt. Ein gesunder Garten ohne Chemie. – 2020
  • Bregman, Rutger: Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit. – 2020 (Onleihe)

Jederzeit ausleihenswert: Der Film Tomorrow, eine Dokumentation über lokale Initiativen für eine klimagerechte Zukunft und – der Energiekostenmonitor, mit dem man Stromfresser im Haushalt entlarven kann.

Hier kommt Ihr direkt zum Stadtbücherei-Katalog, um die Bücher auszuleihen.

Feuerwerk-Alternativen

Vorneweg: Eine Alternative, die genauso viel Krach und Rauch macht wie die bekannten Feuerwerksraketen und -böller, gibt es nicht! Aber genau das wollen wir ja der Um- und Mitwelt zuliebe vermeiden. Das Feuerwerk soll dem Heidentum nach mit Krach und Getöse böse Geister vertreiben. Dabei hat das Böllern selbst so viele schlechte Auswirkungen, dass man es durchaus als bösen Geist bezeichnen könnte. Wir sollten versuchen, andere, leisere und ökologisch vertretbare Rituale zu (er)finden. Was uns am Wichtigsten erscheint sind doch zuletzt: Herzklopfen, Vorfreude, Überraschung, aber auch Nachdenken und Besinnlichkeit.

Hier ein paar Ideen:

  • Tischfeuerwerk, Konfettikanonen und Knalltüten: Beim gekauften Tischfeuerwerk knallen aus kleinen „Spaßbomben“ Luftschlagen, Figuren und andere Partyelemente heraus. Eine Bastelanleitung für selbstgemachte Konfettikanonen und Knalltüten gibt es hier. Da auch Papier nicht einfach in der Umwelt landen sollte, bitte nur drinnen benutzen.
  • Fliegendes Wunschpapier: Eine schöne Alternative zu Himmelslaternen sind die „Flying Wish Papers„. Die mit einem Wunsch versehenen Zettel werden angezündet und verglühen beim Aufsteigen so schnell, dass unter Beachtung der Anleitung auch in Innenräumen keine direkte Brandgefahr besteht.
  • Schwedenfeuer, Feuerkorb und Fackeln: Sicher aufgestellt sorgen die Feuerstellen für eine besondere Atmosphäre. Wirft man Kastanien hinein, entstehen Knister- und Knalleffekte, da die Früchte zerplatzen. Lichtfreude bringen auch Fackeln, wie diese selbst gebastelte Harzfackeln aus Harz und Kiefernzapfen.
  • Dosenlaternen und Lichterschau: Eine alte Konservendose mit einem Lochmotiv versehen und ein Licht hineingestellt – schon entstehen schöne Lichteffekte an der Wand – oder bei einer Nachtwanderung. Eine Anleitung dazu gibt es hier. Wer es professioneller mag, kann zu einem Sternen- oder Lichtershowprojektor greifen (am besten nach einem gebrauchten Ausschau halten). Für eine kommunal organisierte Lichter- oder Lasershow können wir uns als Bürgerinnen und Bürger auf politischer Ebene stark machen.
  • Korkenknall und Bierplopp: Bier und Sekt knallen auch! Achtet beim Kauf des Schaumweins auf einen echten Korkverschluss. Durch den Vormarsch der Plastik- oder Drehverschlüsse nämlich gerät eine der ältesten Kulturlandschaften Europas unter Druck: die Korkeichenwälder im Mittelmeerraum. Sie sind Lebensraum vieler bedrohter Arten. Aufgrund der gesunkenen Nachfrage steigt man dort aber auf Eukalyptus- und Pinienplantagen um, die die Ausbreitung der Wüste befördern (Quelle: WWF). Die geknallten Korken sollte man an Sammelstellen in der Nähe abgeben.
  • Lichtmalerei: Sobald es dunkel ist, kann die Kamera auf Langzeitbelichtung gestellt und mit einer Taschenlampe oder einer anderen Lichtquelle Motive in die Luft gezeichnet werden.
  • Krach und Stille: Um Mitternacht auf Töpfe schlagen, selbst gebastelte Konservendosen-Rasseln schwingen, Tröten tröten, alle Freude heraus- und Wut wegschreien, gemeinsam singen! Bereite das Abspielen deines Lieblingslieds so vor, dass genau um 00:00 Uhr der Refrain ertönt, um ihn mitzugrölen.
    Oder stell dir vor, man könnte die Kirchenglocken läuten hören. In Spanien gibt es die Tradition, zu jedem der zwölf Glockenschläge eine Weintraube zu essen. Wer so schnell is(s)t, darf sich auf ein besonders glückreiches neues Jahr freuen.

Und da in diesem Jahr so vieles anders ist, gibt es hier noch ein paar weitere Ideen und Rituale – teils aus anderen Ländern -, die auf eine große Feier und Tatütata verzichten:

  • „Dinner for one“ schauen – ist ja ganz besonders aktuell!
  • Wachsgießen oder Kaffeesatzlesen – wir alle sind ja neugierig, was im neuen Jahr passieren wird.
  • In der Silvesternacht oder an Neujahr Linsen(suppe) zu essen, verspricht Glück im neuen Jahr – damit haben wir hier in Schwaben sicher kein Problem.
  • In Norddeutschland isst man zu Silvester bunt gefüllte Berliner. Darunter versteckt man auch einen mit Senffüllung. Eine oder einer in der Runde freut sich also besonders.
  • (Liebes-)Glücksbringer für das nächste Jahr soll auch sein, an Silvester rote Unterwäsche zu tragen.
  • Wie wäre es mit einem ruhigen Wohlfühlabend? Mit Dampfbad und Massageöl ganz entspannt ins neue Jahr.

Offenes Treffen der n*gruppe ONLINE

Frozen, Blossom, Bloom, Ripe, Head, Depend, Ice, Winter

Die Marbacher n*gruppe trifft sich zu ihrem letzten offenen Treffen in diesem Jahr, um ganz praktisch über Themen wie Ressourcenschonung, Müllvermeidung und Naturschutz zu sprechen und Ideen lokal vor Ort in die Tat umzusetzen.

Wir freuen uns sehr, wenn du Dich einbringen möchtest – bitte gerne mit Rückmeldung an info@n-gruppe.org, dass wir besser planen können. Vielen Dank!

Aus aktuellem Anlass treffen wir uns am 02.12.2020 um 19 Uhr ONLINE. Link bitte über info@n-gruppe.org erfragen – Danke (siehe auch unter Reiter „Termine“)

Tische gefällig?

Das Friedrich Schiller Gymnasium renoviert und bietet Tische zum Abholen an:

Charlotte macht einen Familienausflug

Das Marbacher Gemeinschaftslastenrad Charlotte war zwei Wochen in Familienhand. Die Hammers haben getestet, wie gut sich das Rad in den Familienalltag integrieren lässt – und berichten hier davon: