13 Gramm Ei

Eine neue Studie zeigt, was wir eigentlich schon wissen: Wir, hier, sollten viel weniger Fleisch und viel mehr Gemüse essen. Für unser Wohlergehen auf diesem Planeten. Ein schöner, knapper Artikel in der ZEIT darüber > hier.

Plastic Planet

Ein Filmtipp am Abend: In der Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung kann man den Film „Plastic Planet“ von Werner Boote anschauen. Am besten früh genug anfangen, damit man noch mit etwas Erbaulichem ausgleichen kann.

Auf den Klimaschutz!

Aber womit stoßen wir an? Der ZEIT-Artikel von Petra Pinzler gibt die Antwort: Am besten mit Leitungswasser, denn das ist besser für die Umwelt. Ein Beispiel aus dem Text: ein Liter Wasser aus einer Flasche ist für 1400 mal mehr CO₂-Ausstoß verantwortlich als die gleiche Menge Hahnwasser. Deshalb bemüht sich die n*gruppe um Refill-Stationen. Auf den Klimaschutz!

Weg vom Klimawandel

Wir müssen weg vom Klimawandel! Vom echten und vom begrifflichen. Welche Assoziationen das Wort auslöst und wie es im politischen Diskurs genutzt wird, erklärt der Artikel unten – und man stellt fest, dass ‚Klimawandel‘ viel zu nett ist. Vorschlag: In Zukunft nur noch von ‚Überhitzung‘ oder ‚Klimakrise‘ sprechen.

Gehweg versalzen – dieser Umwelttipp wirkt Wunder!

Es ist etwas seltsam einen Beitrag zu schreiben über Glätte, Kälte und Eis, während es draußen 10 Grad hat, am 23 Dezember. Aber vielleicht sinken die Temperaturen – und dann heißt es wieder Streusalz-Alarm. Denn zu viel Salz auf den Straßen ist ungefähr so gut wie zu viel Salz in der Suppe, nur schädlicher. Hier ein paar Argumente (geklaut vom NABU):

  • Das Salz, das mit dem Schmelzwasser versickert, schädigt Wurzeln von Bäumen und Sträuchern, stört deren Nährstoffhaushalt und macht sie anfälliger für Krankheiten. Auch wenn es im Frühjahr und Sommer nass genug ist, vertrocknen die Pflanzen in der Folge.
  • Über die Kanalisation gelangt das Salzwasser in Bäche und Flüsse und schwächt dort Süßwasserfische und Kleintiere.
  • Bei Haustieren kann das Salz am Boden zu wunden Pfoten führen.
  • An Brücken und Fahrwegen kommt es zu Korrosion.

Alternativen sind Sand, Split, Asche oder Kies. Die lassen den Schnee zwar nicht schmelzen, geben aber Grip. Im Handel gibt es Streugut, das mit dem Umweltzeichen „Der Blaue Engel – weil salzfrei“ versehen ist. Wer fleißig und sparsam ist, kann es sogar nach dem Einsatz wieder aufkehren und mehrmals verwenden.

Weil es das Richtige ist

Tobias Haberkorn erklärt sich unsere Trägheit in Sachen Klimahandeln damit, dass der Klimawandel zu groß für unsere Wahrnehmung ist. Ein Klimapessimist möchte er dennoch nicht sein und stellt – zwischen viel Niederschmetterndem – fest, dass, wer sich  gegen die Katastrophe einsetzt, dies nicht in erster Linie aus Absicht auf Erfolg tut. „Er tut es, weil es das Richtige ist“. Ein großer Artikel:

 

Laubbläser – kannste abblasen!

Was können Laubbläser eigentlich? Also gut, sie sind effizient – eine gern herangezogene Eigenschaft in diesen Tagen. Und sonst so? Sehr laut sein, viele Abgase ausstoßen, viel zu viele Insekten und andere Kleintiere töten und deren Lebensraum und Nahrungsquellen zerstören. Nachvollziehbar, dass die Garten’helfer‘ in einigen Städten Österreichs sogar verboten sind.

Hier ein kleiner NABU-Ratgeber zum Thema.

Wir sind der Ast

In SWR2 Aula spricht Andreas Weber kluge, philosophische und poetische Worte. Ausgehend vom letzten IPCC-Bericht und der damit verbundenen Forderung tausender Wissenschaftler*innen nach einem radikal neuen Naturverständnis stellt Weber die Frage: wie kann, ja muss unser Blick auf die Natur aussehen, wenn wir auf unserer Welt überleben wollen? Im Fokus steht dabei die Aufhebung der vermeintlichen Trennung zwischen Mensch und Natur. „Was aber, wenn der verdorrende Kirschbaum letztlich nichts anderes ist als wir selbst?“, fragt er und bringt es damit auf den Punkt: Wir zerstören uns selbst, wenn wir den Bund zwischen uns und unserer Umwelt weiterhin ignorieren, nicht anerkennen noch zu schätzen wissen.

Gegen den Weltuntergang

Perspective Daily bietet jeden Tag Perspektiven. Das Online-Magazin betreibt konstruktiven Journalismus und macht es sich zur Aufgabe, Lösungen und Vorbilder aufzuzeigen statt auf klickstarke Horror-Überschriften zu setzen. Es gibt ein Bezahlabo, aber ab und an bekommt man auch einen Artikel geschenkt. Diesen hier zum Beispiel, in dem Katharina Ehmann mit einer Umweltpsychologin gesprochen hat und vier Erkenntnisse teilt, die helfen, gegen den Weltuntergang und gegen Weltuntergangsstimmung vorzugehen.