Neues Jahr, neue Flyer

Die Werbetrommel für den Mitmach-Garten kann wieder gerührt werden! Das Gartenjahr 2020 starten wir mit einer komplett überarbeiteten Flyer-Ausgabe. Sehr schick, kompakt und mit allen wichtigen Informationen auf einen Blick. Den Druck haben wir bei der Umweltdruckerei machen lassen. Dort werden alle anfallenden CO2-Emissionen ausgeglichen.

Unser Gartenjahr

Wie dieses Gartenjahr anfing? An meinem Küchentisch. Mit Wein. Wir saßen gemütlich, draußen war es noch winterlich dunkel und Marco sagte: „Die Herausforderung ist, dass jetzt in kurzer Zeit ganz viel auf einmal passieren muss! Im März muss alles fertig sein, damit die Leute mitmachen können.“ Ob das klappen und ob unser Konzept „Jeder darf ernten“ aufgehen würde, wussten wir nicht, aber voller Aufregung und Erwartung erhoben wir das Glas auf den Garten – und es sollte nicht der einzige Toast des Jahres bleiben.

In der Planungsphase haben wir uns den Kopf darüber zerbrochen, wie wir die Beete wohl anlegen und einteilen sollten. Genügt eine einfache Planke zwischen den Parzellen? Oder eine hübsche Steinbegrenzung? Wir wählten eine Beeteinfassung aus Dielen, die Marco und Thibault an einem wunderschönen Frühlingstag zusammenzimmerten bis die Akkuschrauber leer waren und die an einem gemeinsamen Aktionstag Anfang März eingesetzt und mit Erde befüllt wurden. Dass diese „Hochbeete“, wie sie von Passanten gerne genannt werden, eine gute Wahl waren, zeigten uns die Rückmeldungen. Man wusste: „Jetzt geht es los“. Im unteren Teil des umgepflügten Stücks entschieden wir uns für freiere und schwungvollere Formen. Die Beete sind dort mit Steinen abgegrenzt. So ist für jeden etwas dabei.

Im Frühjahr zeigte uns Stefan Betzler, wie man Bäume schneidet. Die Apfelbäume auf dem Grundstück sind alt und nur noch halb lebendig, aber gerade deshalb für viele Tiere wertvoll. Wir sind nicht auf Ertrag aus, sondern hoffen nur, dass die Bäume noch lange stehen können. Stefan Betzler hat einen wertvollen Teil dazu beigetragen, wir danken ihm ganz herzlich.

Im März dann haben wir ein wichtiges Vorhaben umgesetzt und eine Wildblumenwiese angelegt. Mit geeinten Kräften haben wir Substrat geschaufelt und die Samen ausgebracht. Das Ergebnis konnten wir bis in den Herbst hinein bestaunen. Außerdem wissen wir, dass Dank der gemeinsamen Aktion sich nun auch einige auf dem privaten Grundstück zuhause getraut und Wildblumenecken angelegt haben. Dieser Abguck- und Lern-Effekt ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Mitmach-Gartens.

Das sieht man auch auf einem weiteren schönen Element im Garten: unserer Lernbank. Dank der Förderung des Lions-Clubs Bottwartal – natürlich in Form eines RIESEN-Schecks – konnten wir eine wunderbare Massivholzbank im Garten installieren. Sie ist mit einer Lerngrafik über Wildbienen versehen und gewährt wenn man darauf sitzt einen wunderbaren Blick über den Garten.

Zum Garten-Eröffnungstag Mitte März konnten wir einen Teil unseres Aufgeregt-Seins fallen lassen: Alles war vorbereitet, die Beete standen, die Wege waren angelegt – die Saison konnte beginnen! Und wir ließen uns nicht lange aufhalten, schon wurden die ersten Kartoffeln gesteckt, Möhrensamen ausgebracht und Spinat gepflanzt. Unsere Idee ist stets, dass nicht nur für uns, sondern auch für die Natur was rausspringt (denn letzten Endes sind wir ein Teil von ihr). Überlässt man Marco einen Garten, dann dauert es sowieso nicht lange und eh man sich versieht, steht eine Steinpyramide. Auch diese haben wir mit ganz vielen Helfern erbaut – natürlich so, dass der letzte Stein „plop“ macht. Die Pyramide macht den Garten strukturreicher. Die Devise ist: je mehr verschiedene Lebensräume, desto besser. „Wäre ich eine Eidechse, ich würde in unserer Pyramide wohnen“, Zitat Marco.

Im Mai, wenn die Pflänzchen vorgezogen und meist zahlreich übrig sind, bietet es sich an, eine Pflanzentauschbörse zu machen. Gesagt, getan! Die gemeinsame Aktion mit dem BUND Bezirksverband Marbach-Bottwartal hat für Austausch gesorgt, hat Spaß und Sinn gemacht und alle übrigen Pflanzen konnten wir im Garten unterbringen.

Inzwischen füllte sich Beet um Beet, es gab Klassenausflüge und Kindergeburtstage im Garten, es standen über Nacht Wasserkanister oder Hochbeete dort. Wir bekamen Besuch vom städtischen Ausschuss für Umwelt und Technik mitsamt viel Lob und ein bisschen Tadel, aber auch der Erlaubnis, eine Hütte zu errichten. Hohen politischen Besuch gab es auch am Nachhaltigkeitstag im Juni. Der Mitmach-Garten war auf dem Marbacher Burgplatz neben vielen verschiedenen Umweltschutz-Akteuren vertreten, Anke Theilacker bot freundlicherweise eine Wildkräuterführung an und im Anschluss gab Marco eine persönliche Gartenführung für Herrn Minister Untersteller. Diesmal kein Tadel, nur Lob.

Das erste Gartenhalbjahr war vergangen, alles spross und blühte, keimte und summte. Leider in erster Linie auf der unteren Hälfte des Grundstücks – oben herrscht wahrscheinlich seit Jahrzehnten Major Fettwiese. Mit Gras, Gras und noch mehr Gras. Es wird lange dauern, bis die Wiese abgemagert ist und sich biologische Vielfalt einstellt. Wir haben damit angefangen, die Wiese zweimal gemäht (danke an Wolfgang!) und das Schnittgut abgetragen. Die Nährstoffe können wir in unseren Beeten gut gebrauchen. Wenn mich also jemand fragt: Was war dein Highlight in diesem Jahr?, werde ich getrost antworten: Mulchwürste drehen!

Und wie war die Ernte? Wir sind mehr als zufrieden! Dafür, dass es keinerlei Kontrolle gibt und der Garten auf dem Prinzip „Geben und Nehmen“ beruht, sind wir über die Ernte erstaunt. Zwischenzeitlich dachten wir, ein Gespenst geht um, das alles mitnimmt. Aber das hat sich wieder gelegt. Außerdem wissen wir nicht, wie viele Leute täglich am Garten vorbeispazieren und sich bedienen. Wir jedenfalls haben Spinat, Rucola, Kürbisse, Bohnen, Mangold, Kartoffeln, Radieschen, Kohlrabi, Möhren, Pastinaken und Zucchini verdrückt. Und wir hoffen sehr, dass es weiterhin rücksichtsvoll und freigebig zugeht. Dass, wer anpflanzt, das Gesäte kennzeichnet und auch im Nachhinein ein Auge darauf wirft. Dass die, die den Wert unserer Lebensmittel und des Gärtnerns verstehen, stärker sind als die, die es nicht tun.

Momentan ist der Garten im Winterschlaf. Natürlich kann man auch im Winter gärtnern, aber den Garten ganzjährig in Schwung zu halten, das ist next level. Für das kommende Jahr fokussiert sich unsere Planung in erster Linie auf die Hütte, Tomaten-Überdachung und eventuell einige natürliche Zaunelemente. Ein Rückschau- und Vorblick-Treffen soll es im Januar geben, es melde sich bitte, wer daran teilnehmen möchte. Oder lasst in den Kommentaren eure Ideen und Verbesserungsvorschläge, dann nehmen wir sie mit zum Treffen.

Es sei an dieser Stelle noch einmal allen passiven und aktiven Unterstützern gedankt. Ihr ermöglicht den Garten! Ohne Rückhalt von den Marbachern kann auch das Steuerungsteam nicht aktiv sein und bleiben. Danke an das zuverlässigste Gieß-Team der Welt (Loredan & Co.), an Nathalie und Andreas für die Pflanzen-Lieferungen, an Thibault für die kurzen Abstecher in den Garten zwischen Freiburg und Berlin, an Winnie für die guten Ideen und das Organisationstalent, an Andrea für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Stadt, an Markus und Familie, an Eugen und Familie, an Tobias, Felix, an Christiane, an Paolo und Kerstin und an Christel dafür, dass du immer Peter vorbeischickst. Sebastian ewige Dankbarkeit für das „Blaue Hochbeet“ und alles, was daraus entstanden ist. Dank natürlich auch an Ella, die alles strengstens bewacht.

Was war wohl das Schwerste in diesem Gartenjahr? Morgen für morgen von einem Radiowecker geweckt zu werden, der sagt, dass wir es nicht schaffen, weniger zu verbrauchen. Der sagt, dass der CO2-Ausstoß konstant (viel zu hoch) bleibt und dass der Mensch an seinem Verhalten festhält, einem Verhalten, das ihn sehr wahrscheinlich um das Wichtigste bringen wird, das er hat: Frieden, Wohlstand, Gesundheit, Entscheidungsfreiheit. Bei den Nachrichten über die ein ums andere Mal gescheiterten Klimaverhandlungen, Nachrichten über das fahrlässige Nichtstun der Politik in die Gummistiefel zu schlüpfen, sich eine Mütze aufzusetzen und dem allem zu trotzen. Trotzdem ein Pflänzchen in die Erde zu drücken, ein kleines, wirkungsloses Pflänzchen vielleicht. Trotzdem in die Sommerhitze hinaus. Trotzdem: Auf den Garten!

(Foto: Michael Raubold)

Von Mager- und Fettwiesen

Ein wichtiger Aspekt des Umweltschutzes ist bekanntlich die Wiesen- und Grünflächenpflege. Während einige Mitbürger noch immer munter und gefühlt wöchentlich zu den Rasenmähern greifen, wollen wir es anders und besser machen. Ziel ist, das was wächst, stehen zu lassen bis es blüht; es sich dann aussamen zu lassen und danach zu kappen, am besten mit einem Balkenmäher. Das Schnittgut muss anschließend, das ist ganz wichtig, von der Wiese weggenommen werden. Auch wenn es sich komisch anhört: Wenn der Untergrund mager ist, entsteht Artenvielfalt. Lässt man also die Mahd liegen, gibt man Nährstoffe zurück in den Boden, sodass er fetter und fetter wird. Das freut Löwenzahn, Klee und Gräser. Vielfalt sieht anders aus. Deshalb also weg mit dem Schnittgut. Wir haben es auf der oberen Hälfte der Mitmach-Garten-Fläche versucht und mal wieder festgestellt: Wenn alle mithelfen, geht es schnell und macht Spaß! Das zusammengerechte Material können wir dort gebrauchen, wo Nährstoffe nötig sind, nämlich in unseren Gemüsebeeten. Die haben wir mit einer dicken Schicht zwischen den Pflanzen belegt, sodass Feuchtigkeit gehalten wird und es Unkraut schwer hat. Ein Kreislauf, der sich sehen lassen kann.

Stimmungstoll

Schon neigt sich die erste Jahreshälfte dem Ende zu. Wahnsinn, was in kurzer Zeit entstanden ist. Wildblumen und Gemüse schießen und sprießen, wir gießen und genießen. Alles läuft gut, wir sind dankbar und zufrieden 🙂

Mehr Wohnraum für alle!

Wenn Tiere demonstrieren könnten, wäre dies sicher einer der Schriftzüge auf hochgehaltenen Pappkartons. Gerade nämlich nehmen wir, die Menschen, ihnen, den Tieren, einiges an Wohnraum weg. Damit wir selbst große Häuser haben können mit ordentlichen, versiegelten Vor“gärten“. Oder Parkplätze. Oder optimalen Gehkomfort, sodass wir nicht von einem Baum gepiekst werden.

Wir vom Mitmach-Garten haben am vergangenen Sonntag kostenlosen Wohnraum für alle geschaffen: eine Steinpyramide, unter der ein mit Grobmaterial gefülltes Loch versteckt ist, bietet Eidechsen, Käfern und anderen Freunden ein Dach überm Kopf. Im Licht wärmen sich die Natursteine auf und Schmetterlinge nehmen ein Sonnenbad. Als Strukturelement ist es eine wunderschöne und sinnvolle Erweiterung des Gartens. Für Vögel, die auf der Suche nach einem Brutort sind, haben wir drei robuste Häuschen in die alten Apfelbäume gehängt, so finden auch sie ihren Platz.

Da der Garten ja für Mensch und Tier gedacht ist, haben auch wir uns einen Unterschlupf der besonderen Art gebaut: ein Weidentipi. Die abgeschnittenen Weiden wurden tief in die Erde gesteckt und müssen nun, um anzuwachsen, kräftig gegossen werden. Kleinere Weidenruten werden nach und nach eingeflochten und schwuppsdiewupps haben wir eine weitere tolle Attraktion im Garten.

Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie schnell wir vorankommen, wenn alle mithelfen. Wir sehen jedes Mal wie schön es sein kann, an alle zu denken und uns und die Natur als Einheit zu behandeln.

Einen Bericht in der LKZ gibt es hier.

Der Garten ist eröffnet!

Seit Mitte Februar haben wir fast jedes Wochenende im Mitmach-Garten verbracht. Es gab einen interessanten Baumschnittkurs, die Beete wurden mit Holzdielen eingefasst und eine Wildblumenwiese entstand, die sicher bald, aber vor allem jedes Jahr wieder blühen wird. Letzten Sonntag dann haben wir alle Interessenten zu einer offenen Info-Veranstaltung eingeladen. Wir haben uns über das zahlreiche Erscheinen sehr gefreut. Ein ganz besonderer Gast war der Lions-Club Bottwartal, der uns eine Spende übergeben hat. Diese wird für eine Lernbank eingesetzt – eine Sitzgelegenheit, bei der man sich nicht nur ausruhen, sondern gleich noch etwas lernen kann. Es war ein wie immer schönes Gemeinschaftsereignis, das gezeigt hat, dass die Idee des Gartens funktioniert, wenn wir alle an einem Strang ziehen, oder sagen wir besser: alle eine Schubkarre schieben 🙂

Einen Bericht von der Marbacher Zeitung gibt es hier.

Anlegen einer Wildblumenwiese mit magerem Substrat
Bald blüht und summt es hier
Marco erklärt die Idee des Mitmach-Gartens
Juhu, das Kernteam bekommt einen Riesencheck vom Lions-Club
Marienkäfer in der Sonne

Frühlingserwachen im MiMaGa

Letztes Jahr haben wir ein Blüten-Feuerwerk im Mitmach-Garten angekündigt – und wir haben nicht zu viel versprochen: Die Krokusse recken ihre Köpchen und werden von fleißigen Bienchen aufgesucht, die froh um diese Nahrungsquelle sind.

Es ist unglaublich viel passiert. Bei schönen Arbeits- und Gemeinschaftsaktionen haben wir gelernt, wie man einen Baumerhaltungsschnitt durchführt, haben Pflanzensamen getauscht, die Beeteinfassungen aufgebaut und in die umgegrabene Fläche gesetzt. Wir haben die Wege zwischen den Beeten mit Rindenmulch angelegt und erste Flächen für den Blühstreifen freigemacht, an der wir am Samstag weiterarbeiten (siehe Veranstaltung). Wie viel Spaß das alles gemacht hat und wie toll das Ergebnis aussieht, seht ihr auf den Bildern. Wir freuen uns auf Eure Mithilfe, Termine werden im Kalender rechts bekannt gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Beetbau vom Feinsten

An einem wunderschönen, frühlingsverkündenen Tag haben Marco und Thibault ruckzuck ein paar hübsche und praktische Beeteinfassungen gebaut. Die Einfassungen zeigen den MarbacherInnen, wo gesät und gepflanzt werden kann und den Schnecken, wo sie besser nicht hineinkriechen sollten. Das Holz wurde vom Sägewerk Braun aus Aspach geliefert und von uns verschraubt bis die Akkus leer waren.

Marco hat außerdem eine große Ladung Schnittgut abgefangen, das nun – statt auf der Deponie zu verrotten – sinnvoll vor Ort verwendet werden kann. Die ersten Bienen fliegen übrigens schon – versuchen wir ihnen so viel und passende Nahrung wie möglich zu bieten.

 

 

Die Saison startet also langsam. Wir werden Termine über die facebook-Gruppe „Garten für Alle – Mitmachgarten – Marbach“ und auf dieser Seite ankündigen. Große Gemeinschaftsaktionen werden sicher auch in der Presse erwähnt. Und auch die kleine Schiefertafel direkt am Garten wird hin und wieder mit Infos bestückt.

Umgroabn is!

Ein wichtiger Schritt in Richtung fröhliche Gartenarbeit ist getan: Die Fläche, auf der nächstes Jahr Buntes und Leckeres wachsen soll, ist umgegraben. 1/3 soll von einer heimischen Wildblumenwiese bedeckt werden, danach fliegen die Bienen einfach ein Stück weiter und bestäuben unser Gemüse. So der Plan… Bis dahin müssen wir nur noch eine Runde eggen, eine Runde Beete einfassen, eine Runde Blühmischung aussäen, einen hübschen Zaun anlegen, achso, und Gemüse vorziehen, und … – auf jeden Fall gibt es viel zu tun 🙂

Gutes Saatgut

Wir wollen den Mitmach-Garten für ALLE möglichst ökologisch bewirtschaften. Das heißt auch, dass wir uns schon beim Kauf des Saatguts Gedanken machen müssen. Marco aus dem Garten-Kernteam hat ein informatives Best of Saatgutanbieter zusammengestellt.

Biologisches Saatgut ist die Grundlage für den biologischen Anbau im eigenen Garten oder im „Garten für Alle“. Aber woher bekommen wir Biosaatgut, das mehrjährig biologisch angebaut wurde? Samenfest ist, sich also auch selbst wieder vermehren lässt ?

In welchem Klimagebiet es gezüchtet oder vermehrt wurde oder ob es aus einem Gewächshaus stammt, spielt für die Bio-Anerkennung leider keine Rolle. Auch nicht, ob es sich um Hybrid-Sorten handelt. Deshalb hier eine Zusammenstellung von seriösen und empfehlenswerten Bio-Anbietern für Gemüse- und Wildpflanzen-Saatgut.

Bio-Saatgut für Gemüse

Sativa Biosaatgut

Bingenheimer Biosaatgut

Dreschflegel Biosaatgut

Bio-Saatgut für Wildpflanzen & Kräuter

Bei heimischen Wildpflanzen, die in einem naturnahen Garten auf keinen Fall fehlen dürfen, gibt es nur wenige Fachbetriebe, die auf Vermehrung und Verkauf von Wildpflanzen spezialisiert sind. Unter strengen Auflagen dürfen sie sich „Fachbetrieb für naturnahes Grün, empfohlen von Bioland“ nennen.

Das heißt zum Beispiel:

– Heimische Wildpflanzen werden in Bioqualität produziert und züchterisch nicht verändert. Sie werden unter Berücksichtigung ihrer genetischen Vielfalt vermehrt.

– die Herkunft der Samen ist nachweisbar

– umweltschonende Biostandards werden im gesamten Betrieb verlangt, z.B. Kompostierung, Bodenverbesserung, Düngung, Pflanzenbehandlungsmittel, Verpackung, Wasser und Energieverbrauch

Gärtnerei Strickler

Hof Berggarten

Staudengärtnerei Spatz

Staudengärtnerei Gaißmayer
Umfangreichstes Sortiment, allerdings auch mit nicht heimischen Wildpflanzen und wer immer beim größten Anbieter bestellt, weiß ja was passiert.

Für Einzelsaatgut oder Blühmischungen, das sogar regional abgestimmt wird,
Samen und Pflanzen gebietseigener Wildblumen und Wildgräser aus gesicherten Herkünften gibt es folgende Anbieter:

Rieger-Hofmann

Syringa-Pflanzen

Text und Bild von Marco Kraft