Marbacher Erlebnistag am 30.06.2019 – n*gruppe wirbt für Pflück-mich-Banderolen!

Auch am Erlebnistag, einem echten Marbacher Highlight, war die n*gruppe beteiligt. In den Räumen des Stadtinfoladens haben wir gemeinsam mit Kindern Äpfel aus Pappe zur Dekoration der Schaufenster gebastelt. Wir haben ausgeschnitten, geklebt, gefaltet und zusammengefügt und hatten viel Freude miteinander. Leider waren am bis dahin heißesten Tag des Jahres nur wenige Kinder unterwegs.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion den Einwohnern von und um Marbach das heimische Obst schmackhaft machen konnten und unsere Pflück-mich-Aktion noch bekannter wird. Die gebastelten Äpfel sind nun gemeinsam mit Banderolen und Infomaterial in der Auslage des Stadtinfoladens zu bewundern.

Noch im Juli werden mit den ersten Banderolen im Stadtgebiet Hörnle und Rielingshausen die Bäume gekennzeichnet, die allen Bürgerinnen und Bürgern zur freien Ernte zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns über jeden weiteren Baum oder Strauch, der uns gemeldet wird  und somit Obstesser erfreuen kann.

Nähere Infos zur Aktion gibt es hier

Weltmilchtag

Wir wissen alle, was am 1. Juni gefeiert wurde: Der internationale Kindertag, der Weltmilchtag, der Unabhängigkeitstag von Samoa und natürlich: der Marbacher Nachhaltigkeitstag! Vor allem für letzteren haben wir uns ins Zeug gelegt, organisiert, Bänke geschleppt, Efeu-Waschmittelsäckchen genäht und und und. All das mit dem Ziel, uns und unsere Projekte auf dem Burgplatz präsentieren zu können. Mit freundlicher Unterstützung des Wetters (und der Stadt Marbach) haben wir einen schönen Tag verbracht, gemeinsam gesungen und gezeigt, welche Akteure sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Vor Ort waren nämlich auch der Mitmach-Garten, der BUND, die Lastenrad-Initiative, der Bürgerbus und die Fairtrade-Gruppe. Diese hat sich in den letzten zwei Jahren dafür eingesetzt, dass Marbach fairtrade-Stadt wird und die Auszeichnung nun entgegengenommen. „Es tut sich was in Marbach“ – diesen Satz haben wir in letzter Zeit oft gehört. Der erste Juni ist der Beweis dafür.

Hier ein Bericht der Marbacher Zeitung.

Station elf

Station elf, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, das war ‚unsere‘ Station der Kinderspielstraße, entworfen von Sophia Henninger, umgesetzt an einem schönen Sonntag im Mai auf dem Schulhof des FSG. Die Spielstraße bringt Kindern Station um Station die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN nahe (und weckt nebenbei auch den spielerischen Ehrgeiz der Eltern). Fragt man also ein Besucherkind, was es mit nachhaltigen Städten und Gemeinden auf sich hat, so wird es sagen: Die Urabanisierung schreitet voran, das heißt, immer mehr Menschen – Prognosen nennen eine Zahl von bis zu 80% der Gesamtbevölkerung im Jahr 2050 – werden in Städten leben. Es wird dort richtig eng. Ziel muss aber dennoch sein, Bürgerinnen und Bürgern eine politische und wirtschaftliche Beteiligung zu ermöglichen, negative ökologische Folgen des städtischen Wachstums zu begrenzen und die natürlichen Lebensgrundlagen der Städte und ihres Umlandes zu erhalten.

Nachdem die Kinder dies gelernt haben, durften sie mit Jenga-Klötzchen ein möglichst hohes, aber zugleich stabiles (dies eben als Sinnbild des Spagats, in dem sich die Städteplaner täglich befinden) Haus bauen, „das mindestens vier Wände, ein Fenster und ein Dach hat“ (nie im Leben werde ich diesen Satz öfter sagen). Rekord war 88 cm, Negativrekord 4 cm – allerdings auch von einer sehr kleinen Bauherrin. Die beliebteste Methode, alles wieder zu zerstören, war die Kopftechnik. Die schönsten Häuser, finden wir, waren gar nicht die höchsten, sondern die mit dem Helikopterlandeplatz, die mit geräumigen Eingangsbereichen oder Wendeltreppen auf dem Dach. Diese kreativen Köpfe werden die true urbanists sein.


Grundschul-Projekttage

Am 10. und 11. Mai konnten wir mal wieder richtig Kind sein – auf kleinen Holzstühlen sitzen, bunte Pinsel in verstopften Waschbecken ausspülen und das Feuerwehrauto auf dem Schulhof bestaunen. Da nämlich haben wir an den Projekttagen der Marbacher Grundschule teilgenommen. Sie sollen den Kindern die Möglichkeit geben, mal was andres zu machen, Spaß zu haben und ihren Interessen nachzugehen (was sie natürlich in der Schule sowieso täglich tun).

Unsere Kurse haben sich rund um das Thema Insektenschutz gedreht. Am 10. Mai haben Maya und Anke mit den Kindern bunte Wissensplakate erstellt, eine Exkursion in den Mitmach-Garten gemacht, leckeres Kräuterwasser geschlürft und gutes Brot in Bienenwachstücher verpackt.

Am Tag drauf haben wir gemeinsam Mini-Insektennisthilfen gebaut: In eine schwarz-gelb angemalte und mit lustigen Kronkorken-Augen versehene Metalldose haben wir glatte (!) Pappröhrchen gesteckt und mit Knetbeton befestigt (sonst werden sie von Vögeln herausgezogen). Da die Wohnung außerdem nicht nass werden darf, haben wir die Dose mit zerschnittenen PET-Flaschen verlängert. Das ganze muss entgegen der Wetterseite so aufgestellt werden, dass nichts baumelt oder schwankt, da die Biene sonst ‚ihr‘ Löchlein nicht mehr richtig ansteuern kann. Besonders gefreut haben wir uns über den Überraschungsbesuch von Herrn Lohfink, einem Wildbienenexperten, der uns mit Fachwissen versorgt und sogar echte Bienen mitgebracht hat. Mein allerschönster Tag in der Grundschule (… seit ca. 20 Jahren).