Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta)

Name: Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta)
Fundort: unterhalb vom Schiller-Nationalmuseum
Datum: 17. Mai 2019
Anzutreffen: von April bis Juli

Wir waren gar nicht traurig, als wir diesen schönen Trauer-Rosenkäfer entdeckt haben. Genüsslich hat er an der Wiesenwittwenblume Nektar und Pollen geholt, von denen sich die ausgewachsenen Käfer ernähren. In Deutschland ist er mittlerweile selten anzutreffen, daher steht er auch auf der Roten Liste und wird als stark gefährdet eingestuft. Anzutreffen ist er auf blütenreichen Wiesen und an Waldrändern. Die Eiablage der Weibchen erfolgt nach der Paarung einzeln in den Boden. Wenn die Larven geschlüpft sind, ernähren sie sich von Wurzeln diverser Pflanzenarten. Die Käfer schlüpfen dann im Herbst, verbleiben aber bis zum nächsten Frühjahr im Boden.

Ein schöner Käfer, der auch als Bestäuber von Wildpflanzen und Obstbäumen eine wichtige Rolle spielt.


Tierporträt Nummero 1: Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens)

Name: Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens)
Fundort: Garten für Alle – Mitmach-Garten Marbach
Anzutreffen: etwa von April bis Juni

Die Mai-Lanhornbiene ist ein kleiner Baustein eines großen Ganzen – eine von 560 Wildbienenarten in Deutschland. Die Langhornbienen sind spezialisiert auf Schmetterlingsblütler und hauptsächlich an verschiedenen Wicken, insbesondere an Zaunwicken zu finden. Wenn die Wicken verschwinden, verschwindet auch diese Wildbienenart. Die Nester werden in selbstgegrabenen Hohlräumen in der Erde angelegt. Auffallend sind ihre langen Fühler, die fast so lang sind wir ihr eigener Körper. Auf dem Bild ist sie am Weißen Beinwell zu sehen, den sie wohl gelegentlich als Nektarquelle nutzt (und der auf der oberen, nicht gemähten Hälfte des Mitmach-Gartens wachsen durfte).